Das Objekt des Monats 02/2026
9K35 Strela-10
Von der nationalen Volksarmee der DDR
Nur 36 Stück des Panzers 9K35 Strela-10 wurden in der nationalen Volksarmee der DDR verwandt und nach der Wende nicht von der Bundeswehr übernommen.
Meist wurden diese in`s Ausland verkauft wo sie teilweise heute noch ihren Dienst versehen.
Eines dieser zwischenzeitlich sehr seltenen Fahrzeuge wurde in unsere Sammlung übernommen und wie alle technischen Dinge entsprechend renoviert.
Das Fahrgestell bzw. die Basis beruht dabei auf der Serie Strela welche auch als Truppentransporter, Zugfahrzeug, Funk- und Führungsfahrzeuge, Schützenpanzer, sprich modular aufbauend verwandt wurden.
Ende der 1960er-Jahre wurde ein Ersatz für die auf dem ASU-57 basierenden Artilleriezugmaschinen der AT-P-Serie gesucht. Der MT-L, der eine ungepanzerte Version des MT-LB darstellt, wurde den Ansprüchen gerecht. Die Produktion begann in den frühen 1970er-Jahren. Die Herstellung war vergleichsweise preiswert, da der MT-LB auf dem PT-76 basierte und mit diesem viele Komponenten gemeinsam hatte. Der Motor JaMZ-238 war eigentlich ein Lkw-Triebwerk, das beim KrAZ-255 Verwendung fand. Der MT-LB wurde außer in der UdSSR auch in Polen und Bulgarien produziert.
Der Motor ist ein V8 Dieselmotor Typ JaMS 238 welcher auf der Straße 61km/h ermöglicht und im Gelände bis zu 30 km/h. Eine beeindruckende Geräuschkulisse bietet sich wenn die sich ansonsten automatisch verschließenden Auspuffklappen sich während des Motorlaufs öffnen und eine Schalldämpfung bei der Konstruktion wohl untergeordnet war. Da der Panzer schwimmfähig ist schafft er im Wasser bis zu 6km/h. Das Fahrzeug welches über Drehstabfederung verfügt ist luftverladbar.
Der Strela 10 bekam einen um 360 Grad drehbaren Turm mit vier Lenkwaffen. Im Turm vorn ist in kleiner Kommandostand für den Richtschützen mit einem optischen Visier und der Radarbedienung.
Die Reichweite des Radars beträgt ca. 10km weswgen das System hauptsächlich zur Luftabwehr gegen anfliegende Tiefflieger oder Helikopter eingesetzt wurde.
Die Reichweite der Raketen betrug horizontal ca. 6km und vertikal ca. 11km.
Da die Zielerfassung der Zeit geschuldet noch optisch und nicht computerisiert war, wurde um die Treffergenauigkeit zu erhören dann jeweils eine Salve von zwei Raketen auf ein Ziel abgefeuert.
Mit seinen breiten Ketten und einem relativ geringen Gewicht ist er vielen Panzern im Gelände teils deutlich überlegen da die geringe Flächenpressung nahezu überall ob auf Schnee oder Morast ein Durchkommen sichert. Etwas außergewöhnlich für einen Panzer sind die zwei Luken in Front für Fahrer und hier ausnahmsweise Beifahrer, welcher ein 1 × 7,62-mm-MG PKT Maschinengewehr zu bedienen hatte





