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Das Objekt des Monats 05/2026

Ferret FV701 MK2/3 A

In Deep Bronze Green - Ident.-Nr.: 2390


Der Ferret FV701 Mk 2/3 ist eine der meistgebauten Varianten des britischen Radpanzers (Scout Car), der von der Daimler Motor Company.
Fertigung: 1951 bis 1971.
Die Farbbezeichnung „Englisch Grün“ bezieht sich in der Regel auf das klassische Deep Bronze Green, das die Standardfarbe der britischen Armee in der Nachkriegszeit bis in die 1970er-Jahre war.
Besonderheiten des Mk 2/3
  • Turm: Im Gegensatz zur Mk 1-Serie besitzt der Mk 2/3 einen drehbaren Ein-Mann-Turm (ursprünglich vom Alvis Saracen übernommen).
  • Bewaffnung: Standardmäßig ist er mit einem 7,62 mm Maschinengewehr (zuerst .30 Browning, später GPMG) ausgestattet.
  • Wanne: Der Mk 2/3 basiert auf der verbesserten Wanne mit verstärkter Panzerung und zusätzlichen Verstauungskästen an den Seiten.
  • Antrieb: Rolls-Royce B60 6-Zylinder-Benzinmotor mit ca. 130 PS Höchstgeschwindigkeit: bis zu 93 km/h

Der Ferret wurde aufgrund seiner Kompaktheit und Zuverlässigkeit weltweit exportiert, blieb aber vor allem als „Mauerpatrouille“ der Berlin Infantry Brigade in Erinnerung, dort oft in einem speziellen urbanen Tarnmuster (Weiß/Grau/Braun), aber ursprünglich eben in dem klassischen britischen Grün. Aufgrund seiner Wendigkeit und sehr guten Geländeeigenschaften in Kombination mit schnellem Straßenbetrieb wurde er u.a. auch von der Bundeswehr benutzt.
Das Fahrzeug besitzt eine aus Panzerstahlplatten von bis zu 18 Millimetern zusammengeschweißte Wanne um die Besatzung herum welche die Besatzung sehr gut schützt. Durch den Einbau von Motor, Getriebe, Antrieb und Wellen im Inneren des Ferrets ist das Fahrzeug sehr kompakt ausgefallen aber auch während der Fahrt im Inneren recht laut. Der Ferret verfügt über einen permanenten Allradantrieb und schussfeste Reifen mit Notlauf-Eigenschaften („Run Flat“). Der Treibstofftank fasst rund 100 Liter Benzin und ist zwischen dem Kommandantenplatz und dem Motorraum angebracht. Der Kraftstoffverbrauch auf der Straße beträgt ca. 30Liter Benzin pro 100 Kilometer.
Das Getriebe ist ein Vorwahlgetriebe mit fünf Gängen, die Kupplung ist eine Flüssigkeitskupplung. Das Verteilergetriebe verteilt die Kraft gleichmäßig auf jede Seite. Die vorderen und hinteren Räder einer Seite sind ohne Ausgleichsgetriebe miteinander verbunden. Daher kann es beim Betrieb auf der Straße zu Verspannungen im Antriebsstrang kommen. Die Fahrtrichtung wird über ein Wendegetriebe gewählt, so dass die fünf Gänge sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsrichtung zur Verfügung stehen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 93 km/h angegeben. Der Tacho hat jedoch lediglich eine Skalierung bis 50 mph (rund 80 km/h).


 

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